Longrow
Posts mit dem Label Longrow werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. März 2025

Longrow Red 7y Pinot Noir Cask Matured

 

Whiskybase

English Text Version - please use the translation options of your browser


Longrow, das dritte sehr rauchige Standbein der beliebten Springbank Brennerei in Campbeltown, hat neben der normalen Core Range mit dem NAS Longrow Peated und dem 18er auch eine, mehr oder weniger jährlich erscheinende, Longrow Red Reihe. Bei dieser Serie werden ausschließlich Rotwein-Fässer für die Reifung oder dem nachträglichen Finish verwendet. Die erste Abfüllung kam 2012 mit dem Longrow 11y Carbernet Sauvignon Cask heraus. 

Meine bislang einzige Begegnung mit dieser Linie war der Longrow 11y Red 2022 Tawny Port Barrels - toller speckiger Raucher mit viel Funk und Port-Impact. Leider sind die Preise für die Reds, wie bei den meisten Springbank Flaschen, jenseits von Gut und Böse. Darum hat sich bis dato keine weitere Annäherung meinerseits ergeben. Im Sommer letzten Jahres besorgte ich mir jedoch ein Samples des Longrow 7y Red 2024 Pinot Noir Cask. Bei dieser Ausprägung reifte der Whisky anfänglich vier Jahre in Refill Bourbon Caks, bevor er für drei weitere Jahre in Pinot Noir Cask umgefüllt wurde und dort sein Finish bekam. Danach kam er mit 100 Proof bzw. 57,1 % Alkoholstärke in die Flasche.   


Aussehen
Heller roter Kupferton


Nase
Anfänglich meldet sich der Alkohol mit einem leichten Prickeln in der Nase. Dann übernimmt der mineralische Rauch, der zusammen mit noch weiß glühender Steinkohle kräftig Gas gibt. Dahinter kommt eine schon fast quietsch fruchtige Gummibären Aromatik zum Vorschein, wo ganz klar die Himbeer- und Orangebärchens dominieren. Ein wenig scheinen sie im Rauch gelegen zu haben, denn sie haben einen leicht geräucherten, speckigen Touch. Süße von Karamell ist als weitere Geruchsschicht präsent.
Mit Fortdauer geht die fruchtige Seite mehr in eine Fruchtsäure über. Die Orangen sowie Ribiseln und Stachelbeeren übernehmen immer mehr das Kommando. Im Hintergrund lassen sich getrocknete Kräuter, Baumharz sowie Teernoten erkennen.
Die Jugendlichkeit mit seinen sieben Lenzen merkt man dem Malt im Geruch schon an. Die Nase ist sehr spritzig, die Aromen poltern etwas - nicht negativ gemeint - sie scheinen noch nicht 100% perfekt mit einander verwoben. Einfach ein Jungspund mit Kraft und Dynamik.

Mit etwas Wasser werden die Aromen homogener, sie vermischen mehr miteinander. Die fruchtig süßen und säuerlichen Noten harmonieren mehr mit der harzig würzigen Seite. Nun taucht auch eine angenehme Vanille in der Nase auf. Wo war die vorher?

Fotocredit: whiskybase.com


Geschmack
Ohne Wasserzugabe startet der Whisky mit einem kräftigen Antritt, ziemlich Jung fühlt es sich im Mund an. Der mineralische Rauch ist relativ kurz vorhanden und wird von einer scharf würzigen Chilli-Schärfe schnell überlagert. Danach erscheint eine ordentliche Portion Asche und bringt eine deutliche Bitterkeit mit sich und sorgt dadurch für Abzüge in der B-Note.
Der Alkohol sorgt für Trockenheit auf der Zunge und am Gaumen. Wenn man diese geschmackliche Achterbahn überstanden hat, erscheinen rote Beeren, die leicht geräuchert sind, etwas Süße aber auch wieder eine säuerlich fruchtige Orangenmarmelade.

Ein paar Tropfen Wasser zähmen seine ungestüme Seite vom Beginn. Es dominieren nun mehr die Fruchtaromen mit ihrer Süße. Die Schärfe ist fast gänzlich verschwunden. Nur eine leichte würzige Note bleibt über. Die bittere Asche zeigt sich nur noch ganz dezent im Hintergrund.


Abgang
Schöne Kombination aus Rauch und roten Beeren. Dunkle Schokolade mit erhöhtem Kakaoanteil ist mit von der Partie. Im Finish ist die Bitterkeit vom Geschmack deutlich runder und angenehmer. Die Aromen haften fast schon klebrig am Gaumen und im Rachen.


Fazit
Ein junger wilder Raucher. Er ist spannend, keine Frage. Aber auch noch ein wenig unharmonisch und kantig. Vielleicht hätten ihm noch zwei, drei Jahre länger in den Fässern gut getan. Er verträgt ein paar wenige Tropfen Wasser. Dann verliert er seine raue, robuste Seite. Bin mir nicht sicher, was mir mehr gefällt.
Kann man machen, aber die aktuell aufgerufenen Preise von € 100,- und mehr ist er meiner Meinung nach nicht wert. Die Kritiken und Wertungen im Internet und in den Kreisen der Nerds sind sich auch nicht ganz einig, was man von ihm halten soll. Für mich ist er kein Kaufkandidat, vielleicht ist ja der in Bälde im Handel aufschlagende Longrow Red 100 Proof mehr ein Kaufkandidat, wobei er scheint sogar noch jünger zu sein. 

Mittwoch, 16. August 2023

Longrow 18y (2020)

 

Whiskybase

English Text-Version


Der Longrow 18y ist die zweitälteste Abfüllung im rauchigen Standardsortiment von Springbank - und damit auch der älteste Whisky, den ich bisher aus dieser Brennerei aus Campbeltown hatte. Streng limitiert kommt jedes Jahr eine neue Version auf den Markt - vom von mir verkosteten 2020er gab es nur 4.300 Flaschen. Das Besondere an diesem Whisky ist, dass jedes Jahr eine andere Fasskombination verwendet wird.

So wurden für die Reifung des 2020iger Jahrgangs 25% Ex-Bourbon, 20% Rum und 55% Sherry Casks vermählt. Leider konnte ich keine Infos finden, welche Rum und Sherryfässer genau zum Einsatz kamen. Beim Sherry bin ich ziemlich sicher, dass es klassische Olorosofässer waren.  

Ich bin wirklich auf diesen rauchigen Springbank sehr gespannt, da mir der Einsteiger, der Longrow Peated schon ziemlich gut gefallen hat.


Aussehen
Dunkles Gold, Blütenhonig


Nase
Der Geruch startet sofort kräftig. Mit sehr reifen Birnen, rote und gelbe, die bereits sehr weich und saftig sind. Auch reife Weinbergpfirsiche sind bei einer sehr fruchtigen Anfangsnase dabei. Sehr obstlastig im Vordergrund zu Beginn. Eine Spur Schwefel in Form von Streichholzköpfen ist vielleicht auch da, es lässt sich für mich schwer greifen, da es sich mit den Aromen der sehr reifen, fast schon überreifen Früchte vermischt. Es könnte sich dabei jedoch auch um intensive Esternoten handeln, die von den verwendeten Rumfässern herrühren, falls die Fässer aus Jamaika stammen würden. Im Hintergrund findet man, neben einer ordentlichen Portion Vanille, aber auch die ersten Anklänge des Springbank Funks, dieser besondere „dreckige“ Aromenstil. Dazu gesellen sich mineralische Noten und ein leichter Rauch, der nach ausgekühlter Holzkohle oder sogar Briketts riecht, ein wenig schmierig und fettig. Ein paar getrocknete Gewürze, kombiniert mit Honigsüße sind auch mit von der Partie und werden im Laufe der Zeit und Sauerstoffzufuhr im Glas intensiver. Die Aromen sind sehr harmonisch miteinander vermischt, der Alkohol ist sehr gut integriert. Tolle Nase.


Geschmack
Wachsgleich gleitet der Malt in den Mundraum, sehr weich und samtig. Eine leichte Schwefelnote ist zu schmecken, die jedoch sofort von einer Süße von Honig und Früchten weggewischt wird. Die Birnen und Pfirsiche aus dem Geschmack bekommen von Honigmelonen Unterstützung. Leichter Rauch und etwas vom Funky Springbank Dirt ist ebenfalls zugegen, bleibt aber im Hintergrund. Die Eiche meldet sich erstmals mit würzigen Holzaromen zu Wort, auch leicht bittere Aspekte nun. Die getrockneten Kräuter und die Vanille zeigen sich ebenfalls im Geschmack. Auch im Mund ist der Alkohol toll eingebunden, ich bin sogar der Meinung, knapp um die 50% hätten ihn - fast schon unmöglich - gut getan (Jammern auf höchstem Niveau).


Abgang
Die Süße bleibt auch im Finish deutlich, ebenso die Früchte. Die Würze der Holzfässer ist nun deutlicher. Ganz am Ende bleibt der Torf und Rauch zusammen mit Honig sowie den Gewürzen lange im Mundraum förmlich kleben. Der Whisky ist lange präsent, und zwar im ganzen Mundraum und Rachen. Er ist gekommen um zu bleiben, könnte man meinen.


Fazit
Der Funk ist in der Nase zwar vorhanden, jedoch scheinen die 18 Jahre und die Fasskombination den typischen funky Style von Springbank in Schach zu halten oder zu harmonisieren. Dies ist auch das Stichwort, Harmonie, genau dies ist die Nase. Sehr schön ausgewogen und weich, ohne dabei jedoch leicht oder fad zu wirken. Sehr gehaltvoll und schön. Einer dieser Whiskys, wo bei mir das Riechen fast schon reicht um zu schwelgen.

Aber ich hab gekostet. Und Gottseidank hab ich es getan. Ein so tolles Mundgefühl und die Harmonie der Aromen führt sich hier fort. Eine tolle Kombination an süß/fruchtigen Aromen mit dem Rauch und der Funkyness. 

Ein toller Malt! Sicherlich eins der Highlights in meinem Whiskyjahr 2023. Ich vergebe bei meinen Tasting-Notes nie Punkte. Bei Whiskybase jedoch schon und hier werden die 90 Punkte klar überschritten.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

English Text-Version


The Longrow 18y is the second oldest bottling in Springbank's standard peated range - and thus also the oldest whisky I have had from this Campbeltown distillery. Strictly limited, a new version is released every year - there were only 4,300 bottles of the 2020 I tasted. The special thing about this whisky is that a different cask combination is used every year.

For the 2020 maturation, 25% ex-bourbon, 20% rum and 55% sherry casks were used. Unfortunately, I couldn't find any information about which rum and sherry casks were used exactly. As for the sherry, I'm pretty sure it was classic oloroso casks.  

I'm really looking forward to this peaty Springbank, as I already quite liked the entry level Longrow Peated.

Fotocredit: whiskybase.com


Appearance
Dark gold, floral honey


Nose
The smell starts strongly right away. With very ripe pears, red and yellow, already very soft and juicy. Ripe vineyard peaches are also present on a very fruity initial nose. Very fruit-heavy up front at the start. A hint of sulphur in the form of match heads may also be there, it is hard for me to get a grip on as it blends with the aromas of the very ripe, almost overripe fruit. However, it could also be intense estery notes coming from the rum casks used, if the casks were from Jamaica. In the background, besides a good portion of vanilla, one also finds the first hints of Springbank funk, this special "dirty" aroma style. This is joined by mineral notes and a light smoke that smells of cooled charcoal or even briquettes, a little greasy and oily. A few dried spices combined with honey sweetness are also in the mix and become more intense with time and oxygenation in the glass. The flavours are very harmoniously blended, the alcohol is very well integrated. Great nose.


Taste
Like wax, the malt glides into the mouth, very soft and silky. A slight sulphur note can be tasted, but this is immediately wiped away by a sweetness of honey and fruits. The pears and peaches from the taste get support from honeydew melons. Light smoke and some of the funky Springbank Dirt is also present but remains in the background. The oak makes its first appearance with spicy wood flavours, also slightly bitter aspects now. The dried herbs and vanilla also show up in the taste. Also in the mouth the alcohol is great integrated, I am even of the opinion, just around 50% would have done it - almost impossible - better (complaining on the highest level).


Finish
The sweetness remains evident in the finish, as does the fruit. The spiciness of the wood casks is more evident now. At the very end, the peat and smoke, together with honey and spices, literally stick in the mouth for a long time. The whisky is present for a long time, throughout the whole mouth and throat. It has come to stay, one might think.


Conclusion
The funk is there on the nose, but the 18 years and the cask combination seem to keep the typical funky style of Springbank in control or in harmony. This is also the key word, harmony, which is exactly what the nose is. Very nicely balanced and smooth, but without being light or flat. Very full-bodied and beautiful. One of those whiskies where just smelling it is almost enough for me to indulge.

But I have tasted it. And thank God I did. Such a great mouthfeel and the harmony of flavours continues here. A great combination of sweet/fruity flavours with the smoke and funkyness. 

A great malt! Certainly one of the highlights of my whisky year 2023. I never give points in my tasting notes. On Whiskybase, however, I do, and here the 90 points are clearly exceeded.

Donnerstag, 5. Januar 2023

Longrow Peated

 

Whiskybase

English Version


Die Springbank Brennerei in Campbeltown hat neben Springbank und Hazelburn auch eine rauchige Reihe in ihrem Standard-Angebot. Longrow genannt. Longrow war einst eine der zahlreichen Destillerien in Campbeltown, die allerdings 1896 schließen musste. Der erste Single Malt unter der Bezeichnung Longrow wurde von Springbank 1973 veröffentlicht.

Der Einsteiger ist die rauchige Welt der Longrows ist der Longrow Peated, eine NAS (Non Age Statement)-Abfüllung. Das Alter wird von Springbank nicht offiziell genannt. Im Internet gibt es jedoch Erwähnungen, es würden Malts aus Fässern mit einem Alter von 6 bis 14 Jahren verwendet. Pro Jahr werden nur etwa 100 Fässer abgefüllt.

Für den zweifach destillierten Malt (bei den Springbank-Abfüllungen 2,5fache Destillation, im Gegensatz zu den Hazelburns, die dreifach gebrannt werden) wird die Gerste 48 Stunden über Torffeuer gedarrt - im Vergleich die Gerste für Springbank Abfüllungen wird nur 6 Stunden über Torffeuer getrocknet, danach 30 Stunden über Heißluft. Dadurch entsteht ein Phenolgehalt der getrockneten Gerste von 50 - 55 ppm (bei Springbank sind es nur 12 bis 15 ppm). Bei der Fassreifung findet man auf der offiziellen Webseite von Springbank die Information, dass sowohl Bourbon als auch Sherryfässer verwendet werden. Im Internet wird meist nur von einer reinen Bourbonreifung gesprochen. Wie bei Springbank üblich wird nicht gefärbt und keine Kühlfiltration durchgeführt.


Aussehen
Dunkles Gelb oder auch ein sattes Gelbgold


Nase
Er startet mit einem Rauch nach feuchter Holzkohle, die gerade noch so schwelt. Es schwingt aber auch ein leichter Duft nach Gummiabrieb und etwas schmutzig öliges, wie von alten Maschinenteilen, mit. Von der Intensität ist der Rauch eher mittelstark. Er dominiert den Geruch nicht, wie beispielsweise bei so manchem Islay-Kollegen, und lässt den anderen Aromen durchaus Raum um sich zu entfalten. So findet man eine deutliche Süße, wie von Puderzucker, wieder. Dazu sehr deutlich Aprikosen und Pfirsich, die sich mit etwas Standzeit in Zitrusfrüchte, zusammen mit getrockneten Kräutern wie Salbei und Rosmarin, wandeln. Im Hintergrund liegt die ganze Zeit eine frische Note mit leicht maritimen Anklängen und etwas Menthol.
Nach dem ersten Schluck offenbart sich eine sehr schöne Vanillenote, mit der ich nicht gerechnet habe - wie in kleines Vanillekuchengebäck.


Geschmack
Angenehmes, süffiges Mundgefühl, der Malt füllt den Mundraum schön aus. Sofort zeigt sich der schmutzige Rauch, nun verstärkt durch die getrockneten Küchenkräuter, als wären sie in die noch heiße Asche der niedergebrannten Holzkohle gefallen. Hinter der torfigen Rauchnote wird es wieder deutlich süßer. Wie in der Nase rührt die Süße weniger von Honig als von einem Zuckerstück oder Puderzucker her. Aber auch die Frucht ist unverkennbar im Geschmack anwesend und zwar in Form von Aprikosen und der geriebenen Schale von reifen Zitronen. Im Mittelteil kommt wieder die Frische und Minznote hervor.


Abgang
Gegen Ende hin wird es leicht trocken und adstringierend. Auch etwas salzige Lakritze mit ein paar Stücke von dunkler Schokolade ist vorhanden. Der Rauch ist lange präsent, zusammen mit dem Gummiabrieb. Insgesamt ist das Finish durchaus als mittellang bis lang zu bezeichnen.


Fazit
Der Longrow Peated ann die Verwandtschaft mit dem Springbank 10y nicht verleugnen. Obwohl man ihm eine gewisse Jugend gegenüber dem 10y Springbank anmerkt (so ist beim Springbank die Süße bereits statt Puderzucker eher in Richtung Honig gehend, die Früchte sind etwas reifer und die Minz/Mentholnote ist nicht präsent) ist die für mich so positive Springbank DNA unverkennbar. Wie bei den anderen Abfüllungen von Springbank, die ich bisher verkostet habe, gefällt mir auch beim Longrow Peated seine Geradlinigkeit und die leichte Rauheit.

Wer es rauchig mag und etwas harsch, jedoch die Preisspirale der Springbankabfüllungen nicht mitgehen will, macht mit dem günstigeren rauchigen NAS-Bruder nichts verkehrt.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

English Version


The Springbank distillery in Campbeltown also has a smoky range in its standard range alongside Springbank and Hazelburn. Called Longrow. Longrow was once one of the many distilleries in Campbeltown, but was forced to close in 1896. The first single malt under the Longrow name was released by Springbank in 1973. The entry into the smoky world of Longrow is the Longrow Peated, a NAS (Non Age Statement) bottling. The age is not officially stated by Springbank. On the internet, however, there are mentions that malts from casks with an age of 6 to 14 years are used. Only about 100 casks are bottled per year.

For the double distilled malt (for the Springbank bottlings 2.5 times distillation, in contrast to the Hazelburns which are triple distilled) the barley is kilned over peat fire for 48 hours - in comparison the barley for Springbank bottlings is only dried over peat fire for 6 hours, then over hot air for 30 hours. This results in a phenolic content of the dried barley of 50 - 55 ppm (Springbank's is only 12 to 15 ppm). The official Springbank website states that both bourbon and sherry casks are used for cask ageing. On the internet, there is usually only talk of a pure bourbon maturation. As usual at Springbank, there is no colouring and no chill filtration.

Fotocredit: springbank.scot


Appearance
Dark yellow or even a rich yellow gold.


Nose
It starts with a smoke of damp charcoal just smouldering. But there is also a slight scent of rubber abrasion and something dirty and oily, like old machine parts. The intensity of the smoke is rather medium. It doesn't dominate the smell, as it does with some of its Islay colleagues, and leaves room for the other aromas to unfold. So you find a clear sweetness, like icing sugar. In addition, apricots and peach are very clear, which change into citrus fruits with a little time, together with dried herbs like sage and rosemary. All the time, there is a fresh note in the background with slightly maritime hints and some menthol.
After the first sip, a very nice vanilla note reveals itself, which I did not expect - like in small vanilla cake pastry.


Taste
Pleasant, quaffable mouthfeel, the malt fills the mouth nicely. Immediately the dirty smoke appears, now intensified by the dried kitchen herbs, as if they had fallen into the still hot ashes of the burnt down charcoal. Behind the peaty smokiness, it becomes noticeably sweeter again. As in the nose, the sweetness stems less from honey than from a sugar lump or icing sugar. But fruit is also unmistakably present in the taste, in the form of apricots and the grated peel of ripe lemons. In the middle part, the freshness and minty notes come out again.


Finish
Towards the end it becomes slightly dry and astringent. There is also some salty liquorice with a few bits of dark chocolate. The smoke is present for a long time, along with the gum rub. Overall, the finish can definitely be described as medium to long.


Conclusion
The Longrow Peated cannot deny its kinship with the Springbank 10y. Although you notice a certain youth compared to the 10y Springbank (the sweetness of the Springbank is already more towards honey instead of icing sugar, the fruits are a bit riper and the mint/menthol note is not present), the Springbank DNA, which is so positive for me, is unmistakable. As with the other Springbank bottlings I've tasted so far, I like the straightness and slight roughness of the Longrow Peated.
If you like it smoky and a little harsh, but don't want to follow the price spiral of the Springbank bottlings, you can't go wrong with the cheaper smoky NAS brother.

© Hogshead - der Whisky Blog
Template by Maira Gall