Feis Ile
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Mittwoch, 3. September 2025

Mac-Talla Pedro Ximénez Fèis Ìle 2023

 

Whiskybase

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Im Juni 2023 veröffentlichte Morrison Scotch Whisky Distillers mit dem Pedro Ximénez Fèis Ìle 2023 ihre insgesamt zweite limitierte Abfüllung sowie die erste zum alljährlichen Islay-Festival. Dafür wurden 26 Sherryfässer aus dem Lager ausgewählt und miteinander vermählt. Wie für die Mac-Talla-Reihe üblich wurde auf Kühlfiltration und Farbstoff verzichtet. Abgefüllt wurde mit kräftigen 54,6 %. Über die Reifedauer in den Fässern ist nichts bekannt.


Aussehen
Dunkles Kupfer mit rötlichen Rosttönen


Nase
Der erste Eindruck ist Räucherspeck in der Pfanne, dazu Dörrpflaumen und Beerenröster, serviert am Kieselstrand, während im Holzfeuer ein paar Kohlebriketts glimmen. Ein sehr kräftiger und intensiver Islay Malt, dessen Rauch zwar dominant wirkt, aber von ausgeprägter Beerenfrucht angenehm abgefedert wird. Der PX-Einfluss ist deutlich erkennbar mit Zwetschken, Brombeeren, Heidelbeeren und einem Hauch Erdbeeren mit leichter Säure. Dazu kommen Rosinen, Crema di Balsamico und eine satte Süße. Ergänzend treten würzige Eichenholznoten und getrocknete Küchenkräuter auf. Der Alkohol sticht etwas und könnte besser eingebunden sein. Leichte metallische Anklänge lassen vermuten, dass die Reifung nicht allzu lang war.

Mit Wasser zeigt er sich floral wie blühender Flieder. Der Rauch tritt etwas zurück, ebenso die Speck- und Beerennoten. Für die Nase bringt Wasser keine Verbesserung, außer dass der Alkohol ruhiger wirkt.


Geschmack
Eine klassische Rauch-Sherrybombe mit intensiver Süße von Rosinen, Beerenmarmelade und Zwetschkenröster, die sirupartig über Zunge und Gaumen fließt. Kurz darauf setzt kräftiger Rauch ein, begleitet von kalter Asche. Im Mittelteil wird die Süße durch eine pikante Schärfe abgelöst, die an Ingwer oder weißen Pfeffer erinnert. Danach folgen würzige Kräuter, Tabak und eine Lederassoziation. Der Alkohol ist am Gaumen deutlich besser eingebunden und unterstützt die Aromen.

Mit ein paar Tropfen Wasser wirkt er noch süffiger. Die Süße tritt zurück, die Frucht kommt stärker hervor, Rauch und Asche bleiben, sind aber milder. Auch die Schärfe wirkt mehr gezähmt. Wasser macht im Mund also durchaus Sinn, zwingend nötig ist es jedoch nicht.


Abgang
Mittellang bis lang mit Rosinen, Beeren, Pflaumen und einer rauchig-aschigen Holzwürze gleitet der Whisky den Rachen hinab. 


Fazit
Ein typischer Vertreter der jungen, rauchigen Whiskys, bei dem ein aktives PX-Sherryfass deutliche Akzente von Frucht, Süße und Würze setzt. Positiv ist, dass er mit Wasser nicht abfällt, wie es bei solchen Abfüllungen oft der Fall ist. Ungemein süffig, auch wenn sich mein Geschmack inzwischen etwas von diesem Whiskytyp entfernt hat. Für jeden Tag ist er sicher zu wuchtig, aber ab und zu passt so eine intensive Rauch-Sherrybombe perfekt. Der Preis ist für das Gebotene in meinen Augen mit rund € 90,- allerdings etwas hoch angesetzt.

Mittwoch, 4. Juni 2025

Laphroaig Càirdeas 2025 Lore Cask Strength

 

Whiskybase

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Eigentlich gibt es bei mir nur zwei feste Größen, wenn es um Whisky geht. Der eine Fixstern sind neue Abfüllungen aus der Cask Exploration Series von Port Charlotte. Ich liebe einfach diese faszinierende Kombination aus spannenden Fassreifungen und der intensiven, eigenwilligen Rauchigkeit, für die die rauchigen Bruichladdichs bekannt sind. Jedes Jahr aufs Neue ein Highlight.

Der zweite Pflichttermin ist das Fèis Ìle Festival auf Islay – genauer gesagt: der Moment, in dem Laphroaig seine jährliche Càirdeas-Abfüllung präsentiert. Die Frage nach dem eingesetzten Fasstyp ist jedes Mal spannend – und bisher wurde ich noch nie enttäuscht.


Der Càirdeas 2025 ist da
Kaum war der diesjährige Càirdeas im Online-Shop für die „Friends of Laphroaig“ verfügbar, hatte ich ihn auch schon bestellt. Und weil – wie schon im letzten Jahr bei der „Cask Favourites“-Abfüllung – die Flasche mit Freunden geteilt wird, war sie natürlich schnell geöffnet und einer ersten Verkostung unterzogen.

Die diesjährige Festivalflasche trägt den Namen Lore Cask Strength – und damit ist im Grunde schon viel gesagt: Es handelt sich um eine fassstarke Version der beliebten Lore-Abfüllung. Und „fassstark“ ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, denn mit satten 59,6 % Vol. Alkohol ist dies die bisher stärkste Càirdeas-Abfüllung überhaupt.


Was macht den Lore aus?
Der Lore lebt von der Kombination verschiedener Altersstufen und – noch entscheidender – von der Auswahl und Komposition fünf unterschiedlicher Fasstypen. Zum Einsatz kommen neben Virgin European Oak, First Fill Bourbon Casks auch Refill Bourbon Casks, Quarter Casks und Oloroso Sherryfässer. Die exakte Fassverteilung bleibt wie immer Laphroaigs Geheimnis.


Aussehen
Dunkles Bernstein, sattes Kupfer.


Nase
Ich beginne mit dem unverdünnten Dram. Noch bevor meine Nase das Glas erreicht, weht mir eine massive Rauchwand entgegen – kraftvoll, phenolisch und mit einem Aroma, das an schmutziges Getriebeöl erinnert. Roh, kompromisslos, geradezu brachial: ein echter „in your face“-Start. Und was für einer! Der Rauch ist intensiv und charakterstark – neben dem markanten Phenol zeigen sich maritime Noten, Jod, eine mineralische Kante und eine unterschwellige Süße, die an Karamell erinnert.

Hat man sich erst einmal durch die erste Rauchattacke geschnuppert, treten weitere Facetten zutage: angekohlte Holzreste wie aus einem abgebrannten Lagerfeuer und eine Karamellnote, die sich zunehmend mit fruchtigen Sherryeinflüssen verbindet – rote Beeren, getrocknete Aprikosen, aber auch leicht säuerliche Nuancen von Ribiseln oder unreifen Heidelbeeren. Dazu kommen dezente Kräuteranklänge und eine angenehme Holzwürze, die das Aromenspiel abrunden. Eine tiefgründige, typische „Laphi“-Nase, die sich an den Wurzeln der Marke orientiert.

Mit ein paar Tropfen Wasser bleibt der Rauch angenehm präsent. Zusätzlich tritt eine Vanillenote in den Vordergrund – vorher nur im Abgang wahrnehmbar – und die beerige Fruchtigkeit wird spürbar intensiver.


Geschmack
Ein fulminanter Einstieg: kraftvoll, ölig, den gesamten Mundraum auskleidend. Der phenolische Rauch legt sich dominant auf den Gaumen, begleitet von einem Hauch kalter Steinkohleasche. Eine aromatische Pfeffernote folgt, nicht bloß scharf, sondern vielschichtig und ausgewogen. Würzige Akzente, die an geräuchertes Paprikapulver erinnern, sorgen für Spannung.

Dann der Umschwung: Die Süße übernimmt mit Noten von weichem Karamell, eingekochtem Beerenkompott, Pflaumen und Aprikosenmarmelade. Fruchtig, cremig, komplex – und überraschend vielschichtig. Trotz der hohen Alkoholstärke lässt sich der Whisky hervorragend pur genießen. Besonders gefällt mir das harmonische Wechselspiel aus Rauch, Würze und Fruchtigkeit – letzteres hätte ich so intensiv aus der Nase nicht erwartet.

Mit Wasser wird der Dram äußerst süffig. Die cremige Textur bleibt erhalten, der Rauch dominiert weiterhin den Auftakt, doch Süße und Frucht treten stärker hervor. Die Würze bleibt präsent und verankert den Geschmack im kräftigen Grundcharakter.


Abgang
Wärmend und lang anhaltend gleitet der Whisky den Rachen hinunter. Der phenolische Rauch und die Asche verweilen eindrucksvoll lange am Gaumen. Zugleich hält sich eine milde Süße, nun verstärkt durch feine Vanillenoten, bis weit in den Nachhall hinein.


Fazit
Beim letztjährigen Cask Favourites gingen die Meinungen unter den Fans auseinander: Für die einen war er zu wenig medizinisch-rauchig und zu sherry-lastig, für die anderen war gerade die dominante Sherry-Note genau richtig. Ich persönlich mochte ihn durchaus – allerdings wurde mir gegen Ende der Flasche die kräftige Verbindung von Sherry und Rauch fast ein wenig zu viel.

Ganz anders präsentiert sich die aktuelle Abfüllung. Hier lautet das Motto klar: „Back to the roots“. Markanter, medizinisch-phenolischer Rauch, kräftig, robust, beinahe rau – genau das, was man sich als Liebhaber klassischer Laphroaigs wünscht. Und dennoch: Die Sherrynoten fehlen nicht. Sie sind da, klar erkennbar, aber subtiler eingebunden – sowohl in der Nase als auch im Geschmack.

Unterm Strich eine rundum gelungene Festivalabfüllung. Ich bin froh, dass ich mir ein Exemplar sichern konnte – auch wenn ich sicher bin: Bis zum nächsten Fèis Ìle wird diese Flasche wohl nicht überleben. Dafür ist sie einfach zu süffig – und zu gut.

Mittwoch, 29. Mai 2024

Bunnahabhain Fèis Ìle 2024 14y

 

Whiskybase

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Ursprünglich als Verlängerung der Sommersaison für Touristen gedacht und 1986 erstmals veranstaltet, etablierte sich das Fèis Ìle Festival auf Islay in den letzten beiden Dekaden zu einer der wichtigsten Veranstaltungen in unserer Whisky-Welt. Was als Mischung aus gemeinschaftlichen Spaziergängen, Geschichtsvorträgen, Diashows, Ceilidhs Tanzvorführungen und mehr begann, ist heutzutage vor allem bei Whiskyfans rund um den Globus als DAS Islay Whiskyfestival bekannt. Seit den 2000er Jahren bringen die Brennereien auf Islay anlässlich des Fèis Ìle jährlich heißbegehrte Sonderabfüllungen auf den Markt. 

So auch Bunnahabhain, die regelmäßig zwei bis drei solcher Abfüllungen jährlich präsentieren. Eine dieser Flaschen heuer ist der Fèis Ìle 2024 mit 14 Jahren und einem Ruby Port Finish. Seit Mai 2009 reifte der ungetorfte New Make elf Jahre in klassischen Ex-Bourbonfässern, bis er dann ab November 2020 für mehr als drei weitere Jahre in Ruby Port Fässern für eine Nachreifung umgefüllt wurde. Ohne Farbzugabe und Kühlfiltration kam der Single Malt mit ordentlichen 58,7% Alkoholstärke in die Flasche. Die Flaschenanzahl ist zwar nicht bekannt, jedoch kann man diese Festival-Abfüllungen oft noch länger in den Shops bekommen.


Aussehen
Sattes Nussbraun mit orangerotem Einschlag.


Nase
Man merkt sogleich, dass hier sehr aktive, aber keineswegs nasse, Fässer beim Finish am Werk waren. Eine tolle überaus volle Nase mit kräftigen, fast schon sirupartigen Aromen. Wie ich es mag. Man riecht den alten Keller, die Portweinfässer, die reifen Pflaumen, die zu einem Kompott eingekocht wurden. Die Rosinen sind saftig und wurden mit Karamell übergossen. Brombeeren und Heidelbeeren sorgen für eine zarte säuerliche Fruchtnuance, untermalt wird diese durch eine feine Vanillesauce und cremig geschmolzener Schokolade. Im Weinkeller lagern auch ein paar alte Lederfauteuils. Krümmel von getrocknetem Pfeifentabak liegen in den Polsterritzen der Ledersesseln. Schwefel erkenne ich keinen, bin aber auch nicht sehr anfällig dafür. Eine leichte Minznote sorgt für eine angenehme Frische. Im Hintergrund liegt dezent der Holzeinfluss der Fässer. Es ist vor allem eine angenehme aromatische Würzigkeit zusammen mit Muskatnuss, Zimt und Gewürznelken. Die Portfässer könnten aus amerikanischer Weißeiche gefertigt worden sein, denn die Eiche hält sich für ein über drei Jahre langes Finish, doch recht zurück. Bei europäischem Holz wären die herben und bitteren Tanninaromen wohl stärker ausgeprägt gewesen. Der doch nicht mindere Alkoholgehalt ist perfekt eingebunden, man kann problemlos seine Nase ins Glas senken, ohne dass der Alkohol sticht oder stört. 


Geschmack
Pur, ohne Wasserzugabe, startet der Malt sehr seidig aber kraftvoll im Mundraum. Ein kurzes Aufflackern der deutlich wahrnehmbaren Süße, vor allem Karamell und Nougat. Cremiges Zwetschkenmus und Rosinen sorgen für eine dunkle Fruchtkomponente. 

Ziemlich rasch wird es bedeutend würziger und herber. Der Holzeinfluss ist deutlich ausgeprägter, als noch im Geschmack. Muskatnuss und Zimt mit einer leichten Schärfe beenden rasch die süße Fruchtigkeit. Dunkle Schokolade, zunehmend bittere Aromen übernehmen zusammen mit getrockneten Tabakblättern die Führung. Der hohe Alkoholgehalt entzieht vorne beim Zahnfleisch etwas die Flüssigkeit, es wird trockener im Mundraum. 

Die doch schweren und süßen Karamell- und Fruchteindrücke aus der Nase bekommen im Geschmack einen tollen Gegenpart durch die Eiche und der Würzigkeit. Dies ist aber immer ausgewogen und gefällt mir sehr gut. Ich muss meine Vermutung aus dem Geruch revidieren, dass es sich bei den Portweinfässern eventuell auch um amerikanische Weißeichenfässer handeln könnte, wie bei den vorgelagerten Ex-Bourbonfässern. Der kräftige Holzeinfluss am Gaumen widerspricht meiner These deutlich. Stört mich aber nicht im Mindesten.


Abgang
Viel aromatisches Holz, dunkle Schokolade, sowie ein kleiner Espresso geben am Ende den Ton an. Jedoch sind nun auch wieder die Zwetschken und Rosinen zu schmecken. Zusammen mit Tabakblättern und Holzaromen klingt der Malt langsam aber dafür sehr lange aus.


Mit Wasserzugabe
Ein schöner Schuss Wasser sorgt im Geruch für das Erscheinen von Marillenmarmelade, sogar recht kräftig, muss ich sagen. Die Süße bleibt, wenn vielleicht etwas abgemildert. Insgesamt aber weiterhin eine sehr schöne Portnase.

Im Geschmack wird die auftauchende herbe Eichenwürze schon reduziert, bleibt aber weiterhin tonangebend. Immer noch sehr ausdrucksstark und kräftig.


Fazit
Eine würdige Festivalabfüllung. Die Nase ist für Fans von Portweinreifung bzw. wie in diesem Fall Finish, ein Träumchen. Im Geschmack dominieren mehr die holzig, herben Töne. Er verträgt sehr gut Wasserzugabe ist aber auch pur exzellent trinkbar. Die Nase bleibt mit Wasserbeigabe weiterhin super delikat, im Mund wird die Eiche etwas zurückgedrängt. Ein Malt eher für die kühlere Jahreszeit, den man genüsslich und langsam genießen sollte. 

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English Text-Version


Originally conceived as an extension of the summer season for tourists and first held in 1986, Islay's Fèis Ìle Festival has established itself over the last two decades as one of the most important events in our whisky world. What began as a mixture of community walks, history talks, slide shows, ceilidh dancing and more is now recognised as THE Islay Whisky Festival, especially by whisky fans around the world. Since the 2000s, Islay's distilleries have released coveted special bottlings each year to celebrate Fèis Ìle. 

This includes Bunnahabhain. The distillery regularly releases two or three such bottlings each year. One of these this year is the 14-year-old Fèis Ìle 2024 with a ruby port finish. Beginning in May 2009, the unpeated new make was matured for eleven years in classic ex-bourbon casks. From November 2020, it was transferred to ruby port casks for a further three years of maturation. The single malt was bottled at a decent 58.7% ABV. No colour was added and no chill filtration was used. Although the number of bottles is not known, these festival bottlings are often available for even longer.

Fotocredit: Bunnahabhain


Appearance
Rich nut-brown with orange-red lights.


Nose
It is immediately apparent that very active, but by no means wet, casks have been at work during the maturation process. A great, extremely full nose, with strong aromas that are almost syrupy. Just the way I like it. You can smell the old cellar, the port barrels, the ripe plums that have been boiled down to a stewed fruit. The sultanas are juicy and covered in a caramel coating. The blackberries and blueberries give a delicate, tart fruit flavour, accompanied by a fine vanilla sauce and a creamy, melted chocolate. The wine cellar is also home to a few old leather armchairs. Crumbs of dried pipe tobacco lie in the cracks in the upholstery of the leather armchairs. I didn't smell any sulphur, but I wasn't particularly sensitive to it. A hint of mint provides a pleasant freshness. The wooden influence of the barrels is subtle in the background. Above all, there is a pleasant aromatic spiciness, together with nutmeg, cinnamon and cloves. The Port casks could have been made from American white oak, as the oak is quite restrained for a finish that lasts over three years. With European wood, the tart and bitter tannin flavours would probably have been more pronounced. The alcohol, not inferior, is perfectly integrated; you can easily lower your nose into the glass without the alcohol stinging. 


Palate

Pure, without added water, the malt starts very silky but powerful in the mouth. There is a brief burst of distinct sweetness, particularly caramel and nougat. Creamy plum jam and sultanas provide a dark fruit component. 

The palate quickly gets much spicier and more bitter. The influence of the wood is much more pronounced than it is in the nose. Nutmeg and cinnamon with a slight spiciness quickly end the sweet fruitiness. Dark chocolate and increasingly bitter flavours take over, along with dried tobacco leaves. The high alcohol draws some of the liquid from the front of the gums, making the mouth drier. 

On the palate, the oak and spice counterbalance the heavy and sweet caramel and fruit flavours from the nose. However, this is always balanced and I like it very much. I have to revise my assumption from the nose that the port casks might be American white oak, like the previous ex-bourbon casks. The strong wood influence on the palate clearly contradicts my theory. But it doesn't bother me in the least.


Finish
Lots of aromatic wood, dark chocolate and a bit of espresso set the tone at the end. But the plums and sultanas are back. Together with tobacco leaves and wood flavours, the malt finishes slowly but very long.


With water
A nice splash of water brings out the apricot jam. It is quite strong, I must say. The sweetness remains, although perhaps a little softened. All in all, though, it still has a very nice port nose.

On the palate, the oak spice is already reduced. But it is still there. Still very expressive and powerful.


Conclusion
A bottling worthy of the festival. For fans of port maturation or, in this case, finish, the nose is a dream. On the palate, it is dominated more by the woody and acidic notes. Takes well to the addition of water, but is also excellent on its own. The oak is pushed back a bit in the mouth, but the nose remains very delicate with water. This is a malt for the cooler months of the year, and one that should be enjoyed slowly and with great pleasure. 

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