Montag, 13. Juli 2020

Inchgower 21y (whic Amazing Whiskies)

Inchgower 21y (whic)

Nase & Aussehen
Die Farbe des 21jährigen Inchgowers ist ein helles Gold. Seinem hohen Alkoholgehalt entsprechend, bewegen sich die Legs eher langsam und weniger elegant am Rand des Glases hinab.
Die Nase startet sofort mit Saft reifer Ananas zusammen mit dem Geruch gelbem Kernobst, wie Äpfel und Birnen. Sehr fruchtig und süß. Dahinter liegt das Sherry Finish mit den bekannten roten Früchten wie zb. Beeren und altem Leder. Zusammen mit den Sherryaromen kommt auch eine deutliche Kräuternote zum Vorschein. Ich kann es nicht genau fassen, was für ein Gewürz es ist. Leicht stechend in der Nase, der Alkohol von 59,3% sagt freundlich kurz Hallo, etwas Minze. 
Mit ein paar Tropfen Wasserzugabe tritt der Alkohol spürbar in den Hintergrund. Der Whisky wird weicher in der Nase. Die tropischen Fruchtaromen reduzieren sich, das Kernobst wechselt von gelb zu grün. Die Sherryseite übernimmt überraschend nun die Oberhand. 

Geschmack
Der erste Schluck ohne Wasser beginnt sehr süß, wird dann aber sehr schnell würzig und spritzig. Dunkle Schokolade mit Zimt und Muskat beherrscht dann den Mund. Ein wenig Rauchassoziation und Leder ist ebenso vorhanden. Wenig Frucht im Geschmackprofis. Der Alkohol ist im Mund gut eingebunden.
Mit etwas Wasser nimmt die pfeffrige Komponente ab, die süße Seite gewinnt an Fruchtigkeit. Die Gewürze bleiben weiterhin bemerkbar.

Inchgower 21y (whic)

Abgang
Die Gewürze zusammen mit der dunklen Schokolade begegnen im Finish der Eiche. Der Abgang ist mittellang bis lang. Der Nachhall ist weiterhin aromatisch. Bittere Komponenten halten sich weiterhin im Hintergrund. Mit Wasser bleibt auch im Finish die Frucht vom Mund präsent.

Fazit
Die zweite Flasche aus der Amazing Serie von whic gefällt mir besser, als der 22y Glenrothes. Er benötigt weniger Zeit sich zu öffnen. Das Sherry Finish, die Dauer der Lagerung im Sherryfass ist mir nicht bekannt, hat durchaus einen Einfluss auf die Nase und den Geschmack genommen. Die Mischung zwischen dem Fruchtkompott und den Gewürzen - vor allem pur, ist sehr schön. Er lässt sich sehr gut auch ohne Wasser genießen. Achtung bei Wasserhinzugabe, man muss aufpassen, dass er nicht zu flach wird. Wie auch schon der 18 Jahr alte von MBI weiß auch dieser Inchgower mit 21y von whic mir durchaus zu gefallen. Inchgower sollte ich im Auge behalten. 

Donnerstag, 9. Juli 2020

Dailuaine 1997 SV 22y


Dailuaine 1997 SV 22y

Diese Flasche wurde von Signatory Vintage anlässlich des 20 Jahr Jubiläums von The Whisky Exchange herausgebracht. Abgefüllt wurden 2019 278 Flaschen in Fassstärke mit 54,3%. Es ist mein zweiter Dailuaine, den ich bisher im Glas hatte. Der erste, ein 19jähriger von Gordon & MacPhail hat mir damals schon gut gefallen.

Nase & Aussehen
Der Whisky zeigt sich mit einer Farbe die einem Weißwein wie Chardonnay sehr ähnelt. Ein öliger Film schmiegt sich am Glas an, defacto keine Tränen. Blumig und dann sofort eine deutliche Zitrusnote. Reife Zitrone. Wird dann zu Zucker, nein eher Honigmelone. Sehr schön. Überhaupt kein Stechen in der Nase. Alkohol ist super eingebunden. Mineralisch frisch. Säuerlich. 
Mit Wasser kommen die Schlieren und die Süße in der Nase nimmt zu, wird staubzuckerartig. Säure nimmt ab. Bienenwachs wird mehr. Zitronen werden zu Limetten. Die Melone ist noch da.

Geschmack
Volles Brett Süße. Dann kommt die Melone und etwas wie Cider. Schön spritzig würzig. Aber nicht pfeffrig. Schönes cremiges Mundgefühl. Zitronenkuchen. Mit Wasser geht das Spritzige vom Alkohol etwas in einen weißen Pfeffer über. Insgesamt wird er würziger und weniger fruchtiger und auch die am Anfang starke Süße nimmt ab.

Abgang
Absolut keine Bitterkeit. Nur Frucht und Traubenkerne. Und am Ende viel Apfel und weiterhin die Honigmelone. Abgang ist nicht extrem lang, aber doch ausdauernd. Ganz am Ende vom Finish bleibt eine leckere Eiche haften. Mit Wasser wird er auch hier würziger, die Frucht wird weniger.

Fazit
Super lecker. Noch nie so eine Assoziation von Honigmelonen bei einem Whisky gehabt. Auch diese Ähnlichkeit, was die Frucht und die Säure betrifft, mit einem Weißwein im Geschmack ist sehr angenehm. Mit Wasser aufpassen, die Frucht im Geschmack reduziert sich. Er ist trotz seinen knapp über 54% Alkohol sehr gut trinkbar. Dieser ist im Gegensatz zum ersten in Fassstärke und dadurch sind seine Aromen noch mehr konzentriert. Aber ich kann durchaus eine deutliche Ähnlichkeit was die Farbe und die Geschmacksaromen betrifft erkennen. Der zweite Dailuaine der mir sehr gut schmeckt. 

Mittwoch, 1. Juli 2020

Glenmorangie 18y

Glenmorangie 18y

Nase & Aussehen
Der volljährige Glenmorangie präsentiert sich mit einem hellen Goldton. Gemächlich bewegen sich die Tränen am Glasrand hinunter. Süße Vanillearomen mit reifen gelben Äpfel sind sofort in der Nase deutlich vorhanden. Auch andere Früchte wie Mango und vollreife dunkle Grapefruits sind vorhanden. Auch Malz oder gar heller Teig ist erkennbar. Das ganze Geruchspotpourri komprimiert sich zu einem hellen Früchtekuchen. Der Alkohol ist gut eingebunden. Die 43% sind wenig bis gar nicht stechend präsent.

Geschmack
Der süße Fruchtkuchen mit Vanillesauce entwickelt sich zu einen cremigen Mundgefühl. Auch geröstete Mandelsplitter haften am Teig. Hinter dem Früchte/Malzmix wird es am Ende im Mund leicht würzig und kräftiger. Die aromatische Eiche beginnt sich in Richtung Abgang zu zeigen.

Abgang
Das Holz vom Fass ist deutlich, aber nicht wirklich stark vorhanden. Nicht sehr bitter, eher nussig, wie Haselnuss oder vielleicht sogar eine Spur von Walnuss. Das Finish ist mittellang. Schön wärmend bewegt sich der Malt nach unten. Am Ende zuckt noch einmal kurz Fruchtaromen hervor.

Fazit
Der 18jährige von Glenmorangie ist sehr süffig und gefällt als schöner reifer Malt, der an einem Sommertag/abend ein schöner Begleiter sein kann. Die süßfruchtige Grundbasis mit dieser netten Kuchenassoziation sind ansprechend. Er kann seine Verwandtschaft mit dem 10y nicht verleugnen. Muss er auch nicht. Man merkt ihm seine längere Reifezeit deutlich an. Für den aktuellen Preis von im Schnitt unter € 90,- kann man sich schon eine Flasche ins Regal stellen. 

Donnerstag, 25. Juni 2020

Glenfarclas 25y

Glenfarclas 25y

Es wird Zeit, dass ich mich diesem Klassiker zuwende. Der 25jährige Glenfarclas aus der Standardrange war mein erster „teure“ Whisky (damals um die € 75,-), den ich mir nach einer Whiskyverkostung im Potstill in Wien Ende der 90iger gegönnt hatte. Schon damals gefiel er mir sehr gut, obwohl ich zu dieser Zeit noch lange keine Ahnung und Erfahrung hatte. 

Nase & Aussehen
Sehr ölig rinnen die Legs in einen hellen Kupfer am Glas hinab. Der Sherryeinfluss ist klar erkennbar, aber weniger die tief dunklen Aromen wie Dörrobst und Leder oder Tabak, sondern eher auf der elegant dezenten Seite ist hier der Sherry vorhanden. Dafür mehr Orange, Pfirsich oder reife Nektarinen, sehr fruchtig für einen 25jährigen. Auch ordentlich Honig ist dabei. Und auch eine schöne Eichenwürze schwingt mit. Kein Alkohol, kein Stechen. Sehr rund und ausgewogen in der Nase.

Glenfarclas 25y

Geschmack
Sehr schönes cremiges Mundgefühl. Deutliches Karamell gleich zu Beginn im Mund. Zur Süße gesellt sich auch eine schöne Fruchtnote. Dann geht es in eine Gewürzmischung mit Zimt und Muskat sowie auch einem markanten Nusseinschlag weiter. Zusätzlich meldet sich die Eiche mit einer deutlichen Spritzigkeit, fast schon Pfeffernote.

Abgang
Die pfeffrige Eichenwürze reicht in den Abgang hinein. Sehr dezente Bitterkeit, eher in Richtung dunkle Schokolade. Die Eiche bleibt deutlich länger im Mund spürbar. Sehr angenehm.

Fazit
Ich habe hier ein Originalsample von Glenfarclas verkostet. Ich bin froh, dass ich zusätzlich mir eine Großflasche von diesem Klassiker besorgt habe. Dies ist ein rundum eleganter, angenehmer Begleiter durch den Abend. Eine sehr gelungene Standardabfüllung. Von der Nase bis zum Finish weiß er zu gefallen. Sehr angenehm ist diese nicht überbordende Sherryfracht. Ob er zu früheren Jahren noch besser war, kann ich nicht beurteilen. Aber jetzt ist er immer noch im oberen Drittel der Standards angesiedelt.

Donnerstag, 18. Juni 2020

Glenrothes 22y Amazing Whiskies (whic)

Glenrothes 22y Amazing Whiskies whic


vor wenigen Tagen überreichte mir der Postbote völlig überraschend ein Päckchen vom deutschen Whisky-Händler und gleichzeitigen unabhängigen Abfüller whic. Da bis dato eine Lieferung nach Österreich bei whic nicht am Plan steht, war ich umso erstaunter plötzlich etwas von ihnen in der Hand zu halten. Und nach dem Öffnen war ich mehr als baff und erfreut! Im Paket lag nämlich ein Sample der neuen Abfüllungsserie "Amazing Whiskies", genauer ein Glenrothes 22y mit Sherryfassreifung und 58,8% Alkohol. Ich mag Sherryreifungen sehr und der letzte Glenrothes den ich im Glas hatte, der American Oak 1995/2017, war äußerst lecker und gut. Also mit Vorfreude starten wir mal ins Tasting!

Nase & Aussehen
Der Malt präsentiert sich mit einem schönen satten Bernstein im Tastingglas. Zähflüssig ölig bewegen sich die Schlieren am Rand des Snifter hinab. Ich gebe ihm ein paar Minuten Ruhe im Glas, mit 22 Jahren Alter darf sich der Whisky schon sammeln dürfen. Ja. Der Sherryeinfluss vom Fass ist dann auch sofort zu merken. Dunkle Früchte und rote Beeren, die für mich typischen Orangenzesten und -Fruchtstücke. Vanille. Aromen von einem Rosinenkuchen mit einem Hauch von dunkler Schokolade. Ganz im Hintergrund funkeln immer wieder säuerliche Aromen hervor, wie von sauren Kirschen oder Rhabarber. Der Alkohol ist trotz seiner fast 59% kaum zu merken. Nach dem ersten Schluck, werden die Aromen dichter, jetzt macht er mehr auf. 
Mit Wasser (ca auf rund 50% runter verdünnt) wird er spürbar runder. Die süße und die Frucht werden gefälliger, fast schon austauschbarer. Vanille wird etwas präsenter. 

Glenrothes 22y Amazing Whiskies whic

Geschmack
Beim ersten Probieren ohne Wasserzugabe kommt der Malt mit einer schönen Süße auf den Gaumen. Dann wird es leicht spritzig und eine nicht allzu heftige Pfeffrigkeit kommt dazu. Dann sind Gewürze da und ein wenig Leder. Frucht ist jetzt eher wenig bis kaum mehr zu schmecken. Es dominieren die herben, würzig aromatischen Geschmacksnuancen wie Muskatnuss und auch Nüsse. Beim zweiten Versuch pur bleibt die Süße nun länger im Mund. Aber er ist sehr gut pur zu genießen. Hätte ich bei fast 59% nicht gedacht! Mit Wasser verliert er, sowohl am Körper als auch im Geschmack.

Abgang
Nach hinten hinaus wird es bitterer durch die Eiche. Es ist eher dunkler Mokka. Muskatnuss und das Leder sowie jetzt sogar ein wenig Tabak bleibt länger im Finish vorhanden.

Fazit
Er ist nicht so dunkel im Gesamtwesen wie ein Allardice. Aber es ist ein sehr schöner Sherrymalt. Der Sherry ist präsent, aber er übertüncht nicht. Das Fass war gut. Was er jedoch benötigt ist Zeit im Glas und Muse. Die Aromen und Geschmäcker wollen rausgekitzelt und gelockt werden. Auf Wasser würde ich bei ihm verzichten. Braucht er nicht. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden. 
Er ist ein wirklich guter Malt. Er ist bestens geeignet für einen gemütlichen Abend. Würde ich € 150,- für ihn ausgeben? Bei € 120,- würde ich überlegen, da wäre er dann ungefähr in der Preisrange eines AnCnoc 24y. Da jedoch bereits alle Flaschen vergeben sind, ist dies alles nur pure Theorie. Aber bin gespannt, was die weiteren 29 Flaschen dieser Serie bringen werden!

Freitag, 12. Juni 2020

Redbreast 15y


Redbreast 15y

Nase & Aussehen
Die Farbe im Glas ist ein sattes Safrangelb. Relativ flott rinnen die Legs ölig am Rand vom Snifter hinab. Erster Eindruck ist überraschend bourbonfasslastig mit reifen Äpfel und Birnen. Vom Sherryeinfluss ist am Anfang eher wenig zu bemerken. Leichte Schärfe in der Nase. Nach einiger Zeit der Ruhe im Glas vergeht die Schärfe und überlässt einer cremigen, honiggleichen Note den Vorrang. Die Frucht wechselt nun auch langsam mehr zur Orange, tropischen Fruchtsalatmix mit Mango und Maracuja. Dahinter erkennt man ganz leicht Gewürze wie Muskat und Nelke. Die Nase ist durchaus komplex!
Mit ein paar Tropfen Wasser ist die Schärfe komplett weg und es übernehmen fruchtige, vanillige Honig-Noten die Überhand.

Geschmack
Cremiges Mundgefühl, sehr wärmend im Mundraum. Gleich zu Beginn kurz eine süße Fruchtigkeit, der Obstsalat ist präsent, die aber sehr schnell in eine pfeffrig, würzige Note übergeht. Nach dem ersten Probieren kommt auch die Vanille dazu, die sprizig, pfeffrige Würzigkeit mit Zimt und Muskat ist weniger aber immer noch sehr präsent. Die Früchte sind aber nun noch mehr im Mund vorhanden. Auch Malz ist jetzt leicht zu schmecken. Hatte ich so gar nicht in der Nase. Lecker.
Im Mund wird der Tropfen mit Wasserzugabe weniger cremig und mehr wässrig. Auch der Geschmack leidet. Also eindeutig, Wasser benötigt er beim Geschmack nicht.

Redbreast 15y

Abgang
Schön wärmend wandert er den Rachen hinab. Die Gewürze sind weiterhin dominat. Eine angenehme Bitternote, wie ein kleiner Brauner (Kaffeezubereitung in Österreich mit einem Schuss Milch oder Obers), bleibt im Mund stehen.

Fazit
Der 15jährige ist doch deutlich anders, als der 12er. Er benötigt seine entspannte Ruhe im Glas, dann macht er aber sehr schön auf. Die Nase wird dann wirklich vielfruchtig. Helles Kernobst wie Äpfel und Birnen in Kooperation mit tropischen Kollegen wie Mango, Maracuja und auch so etwas wie Birne sind dabei. Der Sherryeinfluss vom Oloroso hält sich dezent im Hintergrund. Man muss sich auf ihn einlassen, ihm Zeit geben. Dann wird man mit einem leckeren Iren belohnt. Wer jedoch denkt, man bekommt einen aufgemotzten 12jährigen ins Glas, sollte wohl eher zur Fassstärke-Variante vom 12y greifen.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Glen Grant 18y

Glen Grant 18y

Nase & Aussehen
Von der Farbe her ist der Glen Grant mit einem sehr hellen Heugelb versehen. Für 18 Jahre spannend, dass hier die verwendeten Bourbon-Fässer nicht mehr Farbe abgegeben haben. Noch dazu soll er auch mit Zuckerkulör gepimt worden sein. Aber die Farbe macht ja nicht den Geruch und den Geschmack. 
Wow! Aus dem Glas erhebt sich ein sehr schönes Geruchs-Potpourri aus Blumen und hellen Früchten wie reife grüne und gelbe Äpfel und saftige Birnen. Also das ist mal eine tolle Fruchtnase. Dahinter liegt Vanillezucker mit süßem hellen Blütenhonig. Am Ende zeigt sich auch die aromatische Eiche. Insgesamt eine schöne zarte, ausbalancierte fruchtig, süße Nase. Da sticht nichts hervor, schon gar nicht der Alkohol. 

Geschmack
Ein öliges schönes Mundgefühl - richtig cremig. Süßes Karamell und eine schöne helle Fruchtigkeit gleich vom Beginn an präsent im Mund. Ordentlich Vanille folgt sogleich hinterher. Dann kommt die Eiche spritzig angetanzt. Wie schon in der Nase ist er auch im Mund eine runde Sache.

Abgang
Der Geschmack wechselt zum Ende hin in eine schöne Bitterschokolade. Schön wärmend bewegt sich der Malt hinab Richtung Magen. Die Eiche bleibt noch etwas länger im Mundraum haften.

Fazit
Sehr, sehr fruchtig und süß. Sowohl in der Nase als auch beim Geschmack. Für 18 Jährchen ist die Eiche zwar spürbar aber sie unterstreicht die anderen Aromen nur. Er hat eher keine Ecken und Kanten. Aber er ist sehr süffig und lecker. Er ist auf jeden Fall eine deutliche Steigerung zum 12jährigen. Ob er jetzt wirklich der „Scotch Whisky of the Year 2017“ ist, wie es Jim Murray meinte, kann ich nicht bestätigen. Vor allem wenn man den Preis von knapp € 100,- bis zu € 120,- in Bedracht zieht, gibt es sicherlich viele gleichwertige bis sogar bessere Tropfen in dieser Preisrange.  
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